Inhalt
Klang-Dialog: Rundgang mit Maja Rieder und Simon Spiess
Kirchgasse 8
4600 Olten
11. Sept. 2026, 18.45 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung Sammlung konkret. Dialog mit Maja RiederExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. mit der Künstlerin/Kuratorin Maja RiederExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet., Museumsdirektorin Katja Herlach und dem Saxophisten Simon SpiessExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Der Rundgang versteht sich als mehrstimmiger Dialog auf verschiedenen Ebenen:
- Die Ausstellung ist als Dialog zwischen Werken von Maja Rieder und Werken aus der Museumssammlung angelegt.
- Im Gespräch erkunden Künstlerin/Kuratorin Maja Rieder und Museumsdirektorin Katja Herlach die unterschiedlich gestimmten Werk-Dialoge in der Ausstellung.
- Der bekannte Oltner Saxophonist Simon Spiess webt Klangimprovisationen zu den Werk-Dialogen in das Gespräch ein und tritt damit sowohl mit den Exponaten als auch mit dem Gespräch darüber in einen Dialog.
- Gern kommen wir auch mit dem Publikum ins Gespräch über das Konzept der Ausstellung, über Werkbegegnungen oder einzelne Arbeiten.
Keine Anmeldung nötig. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Normaler Museumseintritt.
Maja RiederExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. (*1979)
hat die Sammlungspräsentation «Sammlung konkret» Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.als Ausstellende und Co-Kuratorin gestaltet. Sie gesellt den von ihr ausgewählten Werken aus der Museumssammlung, die ein weites Feld abstrakter, ungegenständlicher und konkreter Positionen abstecken, eigene Arbeiten hinzu. Mit diesen Dialogen über Zeit-, Stil- und Materialgrenzen hinweg lässt sie unterschiedlich gestimmte Räume entstehen und erweitert die parallel gezeigte Hauptausstellung Aufbruch in die Farbe Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.um eine zeitgenössische und sammlungsbezogene Perspektive.
Die in Basel lebende Solothurner Künstlerin pflegt eine pointierte Praxis im Bereich der ungegenständlichen Zeichnung und Malerei auf Papier – sowohl in Schwarzweiss als auch in glühender Farbigkeit. Beim Arbeiten folgt sie meist Handlungsanweisungen, die sie sich selbst gibt, und lässt dem Prozesshaften viel Raum. So entsteht eine Dynamik, in der neben dem Geplanten auch Zufälliges ins Spiel kommt. Diese Komponenten halten sich in der Bildfindung die Waage. Spuren der körperlichen Arbeit weichen die konzeptuellen Vorgaben auf. Durch das Wenden und Falten der Papiere entstehende Tropfen, Verläufe, Falten und Knicke. Unterstützt von einem elementaren Formenvokabular verleihen sie den Bildern eine räumliche wie zeitliche Dimension.
Simon SpiessExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. (*1987)
ist Komponist, Klangforscher und Klangarchitekt. Bekannt für seinen warmen, beseelten und transzendenten Sound (hauptsächlich Alt- und Tenorsaxophon, aber auch Bassklarinette und Flöte), ist er auch ein wahres Kraftpaket im Bereich Sounddesign. Seine Suche nach Schönheit entspringt tiefen Leidenschaft – sei es für Vintage-Holzblasinstrumente, modulare Synthesizer, Tattoos oder stilvolle Kleidung. Seine Musik deckt ein breites Spektrum von Emotionen ab – von beruhigenden bis hin zu verstörenden Klängen. Präsenz, Verbundenheit und die Würdigung der gesamten menschlichen Erfahrung ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Hinzu kommen starke Kontraste: Schwarz und Weiss, bisweilen nebliges Metallic-Grau, durchbrochen von unerwarteten, grellen «Schrei-Pink»-Akzenten. In den letzten 12 Jahren hat Spiess 15 Tonträger veröffentlicht. Er ist in ganz Kontinentaleuropa sowie in Teilen Asiens, Afrikas und der USA aufgetreten. Zudem ist er Mitbegründer des Kollektivs «50 Million Years».

