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Positives Echo aus der öffentlichen Mitwirkung: Ortsplanungsrevision Olten ist auf Kurs
Wo kann und soll Olten wachsen, wo dichter werden, wo wird künftig gewohnt und gearbeitet und wie lassen sich die wertvollen Gartenstadtquartiere und die Altstadt erhalten, ohne Entwicklung zu verunmöglichen? Wo wird sinnvoll parkiert, wo hat das Velo, wo haben die Natur oder das gute Klima Vorrang? Wie muss die Baubehörde künftig aufgestellt sein, um die Ortsplanung in eine positive städtebauliche Entwicklung umzusetzen? Und wie drückt sich all das in den Plänen und den zugehörigen Reglementen aus? Seit 2022 erarbeitet Olten in einer umfassenden Ortsplanungsrevision Antworten auf diese Fragen.
Der Entwurf, um den es in der Mitwirkung ging und der weiterhin auf der Website mitwirken-olten.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. einsehbar ist, hat die erste Feuerprobe bestanden: Knapp 160 Personen oder Gruppierungen haben im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung rund 500 Eingaben zu verschiedenen Themen gemacht. An drei öffentlichen Sprechstunden standen die Fachleute und die Verantwortlichen der Stadt für Fragen und Diskussion zur Verfügung. Das Angebot wurde rege genutzt.
Das Echo der Mitwirkenden war grundsätzlich positiv, die Stossrichtung der Revision wurde unterstützt – eine wichtige Bestätigung für die weitere Planung. Das Spektrum der in den Eingaben angesprochenen Themen spiegelt die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse wider: Zahlreiche Eingaben betreffen den Ortsbildschutz, die Parkierung und die Verkehrsnetze, aber auch preisgünstigen Wohnraum und die Arbeitszonen. Fragen aufgeworfen haben auch die Neuorganisation der Baubehörde, die vorgesehene Entwicklung auf der Schützenmatte und die neuen Energievorschriften. Ob und wie die Eingaben in die Überarbeitung einfliessen, wird im geplanten Mitwirkungsbericht dokumentiert.
Parallel zur Mitwirkung ist der Entwurf der Ortsplanungsrevision beim Kanton zur Vorprüfung eingereicht worden. Dieser muss die Planung bewilligen und prüft daher, ob sie allen kantonalen und übergreifenden Vorgaben entspricht. Der Vorprüfungsbericht wird Anfang 2027 erwartet. Dann können die Mitwirkungseingaben unter Einbezug der Vorprüfungsergebnisse ganzheitlich beurteilt und behandelt werden. Die Resultate fliessen anschliessend in die Überarbeitung der Ortsplanung ein. Vor der öffentlichen Auflage, bei der die Bevölkerung noch einmal Gelegenheit hat, zur Planung Stellung zu nehmen, wird das gesamte Dossier dem Kanton nochmals zur Prüfung unterbreitet.

