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Die ersten Baufelder in Bahnhof Nord nehmen Formen an

Nach dem Verkauf von zwei Baufeldern auf dem Areal Bahnhof Nord in Olten hat in den letzten Monaten ein Studienauftragsverfahren für deren Überbauung stattgefunden. Die Ergebnisse werden vom 14. bis 19. Juni im Stadthausparterre ausgestellt. Die Projektierung für den Kopfbau am Bahnhofplatz, wo Verkaufs- und Gewerbeflächen, Büros und Wohnungen vorgesehen sind, hat bereits begonnen; der neue Sitz der Pallas Klinik würde das Herzstück des nördlich daran anschliessenden Baufeldes 2 bilden.

Bereits 2007 haben die SBB in Zusammenarbeit mit Stadt und Kanton für ihr Areal am Bahnhof Olten zwischen Bahngleisen und Aare eine Entwicklungsstrategie erarbeitet: Auf dem historischen Bahnareal soll in Kombination von Wohnen, Arbeiten, Betrieb, Verkauf, Retail und Gesundheit ein unvergleichbares, neues Quartier von Olten mit regionaler Strahlkraft entstehen. Ein wesentliches Element ist zudem das Nebeneinander der bestehenden, geschützten Altbauten mit modernen Neubauten. Auf dieser Basis wurde 2014 ein Teilzonen- und Gestaltungsplan genehmigt, der Gebäude mit einer Höhe von bis zu 13 Geschossen vorsieht. Als erster Schritt wurde in einem separaten Verfahren die neue SBB-Betriebszentrale Mitte erstellt, welche ab Ende 2014 bis Mitte 2016 schrittweise in Betrieb genommen wurde.

 

Nachdem die beiden ersten, zwischen der Betriebszentrale und dem Bahnhofplatz gelegenen Baufelder an die CSA Real Estate Switzerland Residential (CSA RES Residential), eine Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung, und Pallas Kliniken verkauft worden waren, entschieden die beiden neuen Besitzer, diese koordiniert zu entwickeln. Für das Baufeld 1 wurde die Mettler2Invest AG mit der Projektentwicklung beauftragt. Im Sommer 2018 fiel der Startschuss zu einem Studienauftrag, zu dem sechs Teams eingeladen wurden. Dessen Ziel: für jedes der beiden Baufelder eine Idee zu finden, welche einerseits durch ihre besonders hohe städtebauliche und architektonische Qualität und Baukultur sowie anderseits durch ihre Robustheit, ihren Pragmatismus und ihre angemessene, intelligente und kreative Konzeption für die entsprechenden Nutzungsforderungen besticht. Wichtige Stichwörter waren die städtebauliche und architektonische Gestaltung, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Marktfähigkeit. Grosse Bedeutung war zudem den Freiräumen und Verbindungsachsen sowie den Logistikabläufen im Areal beizumessen.

 

Als Sieger aus dem Verfahren gingen nun für das Baufeld 1 (Anlagegruppe CSA RES Residential) das Team atelier ww Architekten SIA AG aus Zürich und für das Baufeld 2 (Pallas) das Team fsp Architekten AG aus Spreitenbach hervor. Auf der Basis der beiden Beiträge, die vom Beurteilungsgremium als «robust, intelligent und wegweisend» beurteilt wurden, können nun die nächsten Planungsschritte – in enger Koordination mit dem Vorhaben Neuer Bahnhofplatz Olten – angepackt werden. Im Baufeld 1 sind publikumsorientierte Nutzungen im Erdgeschoss, Gewerbe und Büros im 2. und 3. Obergeschoss sowie Wohnen in den darüber liegenden Etagen vorgesehen; das Baugesuch soll noch in diesem Jahr eingereicht werden. Auf Baufeld 2 ist eine flexible Gebäudehülle für die Pallas Klinik und Drittnutzungen geplant; zum Bezug soll es ab 2025 kommen.

 

Ausstellung im Foyer des Stadthauses

 

Die Ergebnisse des Studienauftragsverfahrens für die südlichen beiden Baufelder im Areal Bahnhof Nord werden vom 14. bis 19. Juni zu den Öffnungszeiten des Oltner Stadthauses der interessierten Bevölkerung vorgestellt. Den Auftakt macht eine Informationsveranstaltung mit Projektentwicklern und Architektenteams des Studienauftrags am Donnerstag, 13. Juni, um 18 Uhr (Ausstellung ab 17 Uhr offen).


Bahnhof Nord
«Eine schöne Balance zwischen kraftvoller Präsenz und zurückhaltender Eleganz»: so stellt sich das siegreiche Team atelier ww Architekten SIA AG aus Zürich den Kopfbau auf dem Baufeld 1 am Bahnhofplatz vor.

Datum der Neuigkeit 4. Juni 2019