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Stadtrat fordert mehr Geld für Bahnhof Olten

Der Stadtrat von Olten ist erfreut, dass der dringende Ausbau des Bahnhofs Olten in beiden Varianten des Ausbauschritts der Bahninfrastruktur 2030/35 enthalten ist, wie er im Rahmen der Vernehmlassung schreibt. Die für den Ausbau der Publikumsanlagen vorgesehenen Mittel seien aber ungenügend: Es fehle insbesondere das dringende Modul Bahnzugänge im Projekt Neuer Bahnhofplatz Olten im Umfang von 22 Mio. Franken.

Der Bahnhofplatz Olten erfülle seine Anforderungen an eine regionale Verkehrsdrehscheibe seit Jahren nicht mehr, schreibt der Stadtrat in seiner Vernehmlassung ans Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Bereits im Jahr 1990 hätten daher der Kanton, die Stadt und SBB ein gemeinsames, auf Basis eines Wettbewerbes entwickeltes Gesamtprojekt für den Bahnhofplatz Olten vorgelegt, das jedoch nicht realisiert werden konnte. In den Jahren 2009-2010 erarbeitete die Stadt ein neues Betriebskonzept für den Bahnhofplatz. Das Vorhaben wurde als Hauptprojekt im Agglomerationsprogramm AareLand der zweiten Generation eingegeben und bewilligt. Zur Berücksichtigung der Ausbauschritte der Bahninfrastruktur am Bahnhof Olten haben sich der Kanton, die Stadt und die SBB AG im Jahr 2012 zu einer Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossen. Seither wurden umfang­reiche Planungsarbeiten durchgeführt. Die Projektierungsphase ist in Vorbereitung, die Ausführung für 2023-2027 geplant.

Das Gesamtprojekt Neuer Bahnhofplatz Olten ist aus der Massnahme im Agglomerations­programm und der Erneuerung der Zugänge zur Bahn zusammengesetzt. Die entsprechenden Mittel für die Erneuerung der Zugänge im Umfang von 22 Mio. Franken sind aber im Ausbauschritt 2030/35 der Bahn nicht enthalten, wie der Stadtrat moniert. Er fordert daher die Sicherstellung und Freigabe der entsprechenden Mittel, da die im Agglomerationsprogramm AareLand festgelegten Massnahmen an dieses Modul gebunden seien.

S-Bahn bis Bahnhof Hammer

Weitere Forderungen des Stadtrates betreffen die Sicherstellung der vorbereitenden Planungsarbeiten für den neuen Juradurchstich, um die Kapazität der S-Bahn sowie des Fernverkehrs auf der Strecke Liestal – Olten sicherzustellen, den Viertelstundentakt der S-Bahn Olten-Aarau mindestens für den Bahnhof Schönenwerd, die Berücksichtigung der Angebotsvorstellungen der Planungsregion Nordwestschweiz beim Angebot Olten-Läufelfingen-Sissach (Durchbindung S9 in Sissach nach Basel), die Taktverdichtung Biel-Olten, die Durchbindung der S-Bahn Zofingen – Aarau und insbesondere auch die Verlängerung der S-Bahn-Verbindungen vom Bahnhof Olten bis Bahnhof Hammer zur Anbindung der Oltner Entwicklungsgebiete und Entlastung der Busverbindungen durch die Innenstadt.

Datum der Neuigkeit 16. Jan. 2018