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Neues Schulhaus soll im Kleinholz stehen

Ab Schuljahr 2020/21 reichen die heutigen Kapazitäten der Oltner Schulhäuser nicht mehr aus. Der Stadtrat schlägt dem Parlament vor, ein neues Primarschulhaus im Kleinholz zu erstellen und in dieses auch den bisherigen Standort Hübeli zu verlagern. Das Parlament fällt den Standortentscheid am 25. Januar.

Die Schülerzahlen im Kindergarten nehmen seit einiger Zeit zu. Während aktuelle Schülerbestände an den 3. bis 6. Klassen an der Primarschule etwa 130 pro Jahrgang betragen, ist ab Schuleintritt 2018 mit Jahrgängen von rund 180 zu rechnen. Im laufenden Schuljahr 2017/2018 traten 142 Kinder in den Kindergarten ein, im Schuljahr 2020/21 werden es gegen 200 Kinder sein. Die Kapazitäten der aktuellen Schulanlagen reichen somit bis und mit voraussichtlich 2019/2020. Das heisst, dass die bisherige, fast vollständig ausgelastete Schulstruktur in naher Zukunft nicht mehr ausreicht und deshalb entsprechend zu erweitern ist: Statt wie bisher 7 wird es pro Jahrgang 9 bis 10 Klassen brauchen. Um die zusätzlichen Klassen aufnehmen zu können, braucht es ein neues Schulhaus.

Der Handlungsbedarf bezüglich Schulraum ist dringend und betrifft sämtliche Schulstufen inkl. Musikschule und das Angebot der Tagesstrukturen. Hauptmassnahme ist ein neuer Schulstandort auf der linken Aareseite. Er sollte rasch projektiert und umgesetzt werden, damit er zu Beginn des Schuljahres 2020/21 bereitsteht. Als Standort beantragt der Stadtrat dem Gemeindeparlament das Kleinholz, wo das erforderliche Land bereits in Stadtbesitz ist. Für das Kleinholz sprechen ferner die Nähe zu den Entwicklungsgebieten Kleinholz und Bornfeld, die gute Erreichbarkeit aus Olten Südwest, aber auch von der Aarburgerstrasse her und aus dem Gebiet des Sälikreisels, die Nähe zu den Sportstätten, die Möglichkeit, Tagesstrukturen zu realisieren, und die Möglichkeit der Etappierung.

Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie mit dem Schulhaus Hübeli verfahren werden soll: Das Hübeli ist ein typisches Stadtschulhaus. Für viele Oltner ist es ein Sympathieträger und hat einen hohen emotionalen Wert. Zudem belebt es, respektive seine Schülerinnen und Schüler, das Stadtzentrum. Die Schulräume sind gross und hell. Trotzdem genügt das Hübeli für einen modernen Schulbetrieb nicht mehr: Es ist für die aktuell sieben Klassen zu klein. Einzelne Unterrichtsangebote müssen ins Stadthaus verlegt werden, es fehlt an Gruppenräumen und an Arbeitsplätzen für Lehrpersonen. Lehrerzimmer (in der ehemaligen Hauswartswerkstatt) und Arbeitsraum (ehemalige WC-Anlage) sind behelfsmässig eingerichtet worden, um benötigten Schulraum zu schaffen. Das Schulleitungsbüro wurde ausgelagert ins Stadthaus. Die Verhältnisse auf dem Pausenplatz sind weiterhin sehr eng, der Werken-Pavillon ist baufällig und für den Turnunterricht müssen sich die Klassen ins Frohheim oder in die Stadthalle verschieben. Eine besondere Schülerzunahme ist im unmittelbaren Einzugsgebiet des Hübeli zudem nicht zu erwarten.

Der Stadtrat empfiehlt dem Gemeindeparlament daher die Ablösung des Standortes Hübeli und den Bau eines entsprechend grösseren Schulhauses im Kleinholz. Auch aus betrieblichen und Kostengründen: In der Gegenüberstellung der Betriebs-, Investitions- und Kapitalkosten beider Varianten – mit und ohne Hübeli – zeigt sich, dass die Variante mit nur einem neuen Standort im Kleinholz um rund 60'000 Franken pro Jahr günstiger ist.

Anschliessend an den Standortentscheid vom 25. Januar wird das Raumprogramm erarbeitet und dem Gemeindeparlament zu einem späteren Zeitpunkt unterbreitet.

Datum der Neuigkeit 10. Jan. 2018