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Elektrizitäts-, Gas- und Wasserversorgung Raum Olten: a.en/sbo und AVAG/EBM teilen sich die Aufgaben

Ein Jahr nach dem gemeinsamen Erwerb der AVAG durch das Konsortium EBM/UBSCEIS/sbo ist das weitere Vorgehen entschieden. Zwischen AVAG und a.en werden die Aufgaben entflochten. Die AVAG bleibt eigenständig, wird jedoch neu operativ von der EBM geführt. Die Aare Energie AG (a.en) bleibt verantwortlich für die sbo, geht vollständig in deren Eigentum über und wird entsprechend redimensioniert. Es gibt keine Entlassungen. Mit dieser Entflechtung wird den jeweiligen Rahmenbedingungen optimal Rechnung getragen und die Marktausrichtung der beiden Gesellschaften sbo/a.en und AVAG/EBM individuell gestärkt, wie die Gesellschaften mitteilen.

Nach dem Erwerb der AVAG durch die Konsortialpartner EBM, UBS-CEIS und sbo wurde breit überprüft, welche Synergie- und Optimierungspotenziale zwischen a.en, AVAG und EBM nutzbar sind. Dies unter Berücksichtigung der unterschiedlichen strategischen Stossrichtungen und spezifischen Stärken. Die EBM ist in den Kerngeschäftsfeldern Energie auf Wachstumskurs und in einzelnen Geschäftsfeldern bereits heute schweiz- und grenzüberschreitend erfolgreich engagiert. Demgegenüber hat die sbo einen lokalen Versorgungsauftrag und betreibt als Querverbundunternehmen mit Erfolg die drei Sparten Strom, Gas und Wasser. Die sbo strebt ein Wachstum im bisherigen Versorgungsgebiet an. Entlang der unterschiedlichen Ausgangslagen reichten die geprüften Lösungsansätze von Beibehaltung der bisherigen Strukturen bis hin zu einer Zusammenlegung aller Aktivitäten in einer neuen, gemeinsamen Betriebsgesellschaft.

Nach Abwägung aller Faktoren entschieden sich die beteiligten Parteien auch zukünftig auf die jeweiligen Stärken zu setzen und damit für eine einvernehmliche Entflechtung der Zuständigkeiten. Die a.en wird vollständig durch sbo übernommen und weiterhin als deren vollwertige Betriebsführungs- und Managementgesellschaft in allen Sparten wie Strom, Gas, Wärme und Wasser tätig bleiben. Die a.en wird entsprechend den neuen Anforderungen redimensioniert, das heisst, etwas mehr als die Hälfte der heutigen Mitarbeitenden bleiben bei der a.en und betreut dort im Querverbund die Sparten Strom, Gas, Wärme und Wasser.

Demgegenüber übernimmt die EBM die operative Betreuung der AVAG und damit die erforderlichen Betriebsteile von a.en. Die bisher für AVAG zuständigen Mitarbeitenden der a.en, welche weiterhin die AVAG-Aufgaben für die Elektrizitätsversorgung in den versorgten Gemeinden wahrnehmen, werden von der EBM übernommen. Die EBM bietet allen Mitarbeitenden, welche nicht weiterhin in der redimensionierten a.en tätig bleiben eine Arbeitsstelle. Entlassungen gibt es nicht.

Ernst Zingg, Verwaltungsrats-Präsident der sbo, äussert sich sehr zuversichtlich über diesen Zukunftsschritt. "Mit der Entflechtung können sbo/a.en und AVAG/EBM ihre jeweiligen Strategien weiterverfolgen. Als sbo/a.en sind wir als im schweizweiten Vergleich mittelgrosser Strom- und Gasversorger sowie mit der grössten Wasserversorgung im Kanton Solothurn gut positioniert und wir können die von der Stadt Olten vorgegebene Eigentümerstrategie weiter umsetzen."

Gemeinsam mit der AVAG sieht Conrad Ammann, CEO EBM, viele Chancen: "Die AVAG ist ein erfolgreiches, gut geführtes Versorgungsunternehmen und für uns ein Mehrwert. Mit der Führung durch die EBM können wir die vorhandenen Systeme und Infrastrukturen optimal und kosteneffizient nutzen und schaffen gute Chancen für weiteres gemeinsames Wachstum."

Für die an der AVAG beteiligten Konzessionsgemeinden der AVAG, ebenso wie für die Netzpacht- und Betriebsführungsgemeinden ändert sich nur wenig. AVAG bleibt eine eigenständige Netzbetreiberin mit eigenständiger Tarif- und Preisstruktur und einer neu eingesetzten Geschäftsführung. Bisherige Ansprechpartner für die Umsetzung von Bau- und Investitionsvorhaben bleiben dieselben und werden in einer eigenen Betriebsstätte im Raum Olten integriert. Damit ist die hohe Versorgungssicherheit für die AVAG Gemeinden und Kunden auch weiterhin sichergestellt.

Die involvierten Parteien EBM, sbo, a.en und auch UBS-CEIS sehen für die sorgfältige  Entflechtung und Überführung einen Zeitbedarf von etwa zwei Jahren.

Datum der Neuigkeit 5. Juli 2017