Willkommen auf der Website der Gemeinde Olten



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Energiestadt Olten schon zum viertenmal zertifiziert


Alle vier Jahre muss die Stadt Olten – seit 2004 Energiestadt – ein Reaudit absolvieren, um dieses Label weiterhin tragen zu dürfen. Als einer von nunmehr sechs Solothurner Energiestädten wurde ihr am 2. November 2016 in Balsthal zum viertenmal das entsprechende Label überreicht. Sie hat die Quote der erreichten Punkte sogar von 64 auf 67 Prozent steigern können.

Auch der Oltner Stadtpräsident Martin Wey (vierter von links) erhielt das Energiestadt-Zertifikat.
Auch der Oltner Stadtpräsident Martin Wey (vierter von links) erhielt das Energiestadt-Zertifikat.



Die Stadt Olten hat erstmals im Jahr 2004 das vom Bundesamt für Energie finanziell und ideell unterstützte Label Energiestadt erhalten, damals mit 54% der möglichen Punkte. Alle vier Jahre werden die Energiestädte auf Herz und Nieren geprüft und wird festgestellt, wo sie sich auf ihrem Weg zu einem langfristig nachhaltigen Energieeinsatz befinden. Bereits vier Jahre später, beim ersten Reaudit, wurde dabei das Label der Stadt Olten durch den Trägerverein Energiestadt bestätigt – mehr noch: der Anteil von anrechenbaren Massnahmen konnte innert der vier Jahre gar auf 64% gesteigert werden. Ursache ware unter anderem die damals beschlossene Gebäudestrategie, welche vorsieht, dass bei Sanierungen oder Neubauten von stadteigenen Gebäuden die energetischen Anforderungen auf die Zielsetzungen der 2000-Watt-Gesellschaft ausgerichtet werden. Im Jahr 2012, beim zweiten Reaudit, wurde dieses Ergebnis egalisiert.

2016 hat die zuständige Labelkommission entschieden, Olten das Label neu zu erteilen; von der möglichen Punktezahl konnten nun sogar 67% erreicht werden. Diese Gesamtbewertung bestätige das Engagement der Stadt Olten in den Themen Energie, Mobilität und Klimaschutz eindrücklich, so das Verdikt. Ausschlaggebend waren die Bereiche „Entwicklungsplanung, Raumordnung“, „Kommunale Gebäude, Anlagen“ und „Interne Organisation“, in denen – unter anderem dank Massnahmen im Gebäudebereich und in der Mobilitätsplanung – Werte von über 70% erreicht wurden. So verbraucht etwa das Sälischulhaus heute rund 60% weniger Energie als vor der Sanierung; beim Stadthaus wird in den nächsten Jahren eine noch grössere Reduktion erwartet.

Energiestadt ist ein Programm von «Energie Schweiz» und ein Paradebeispiel dafür, wie Effizienz und Lebensqualität mit verantwortungsvollem Handeln gesteigert und das Klima geschont werden kann.