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Entwicklung Olten ost



Lebensqualität für die für die ansässige Bevölkerung
Von 2008 bis 2015 nahm die Stadt Olten mit dem Stadtteil auf der rechten Aareseite an zwei Phasen des Bundesprogramms „Projets urbains – Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten“ teil. Aare, Strasse und Schiene teilen Olten bekanntlich in zwei Stadtseiten: die linke mit dem historischen und kommerziellen Stadtzentrum und die von der Eisenbahngeschichte geprägte rechte, auf der die Mehrheit der Bevölkerung in einem bunten Mix wohnt. Die beiden Stadtseiten entwickeln sich unterschiedlich; Entwicklungsgebiete auf der linken Seite drohten zu Binnenwanderung zu führen, welche bestehende Herausforderungen auf der rechten Seite wie Nutzungskonflikte oder Konzentration der ausländischen Bevölkerung verschärfen würde.

Das Projet urbain Olten Ost setzte sich daher zum Ziel, positive Entwicklungen wie den Neubau der Fachhochschule, die bessere Erschliessung des Bahnhofs auf der Ostseite und das wachsende Einkaufszentrum als Chance für eine dreiteilige Strategie zu nutzen:
  • ein partizipativer Quartierentwicklungsprozess mit Bevölkerung und grossen Playern im Quartier wie z.B. den Anbietern im Bildungsbereich,
  • Liegenschaftenerneuerung sowie
  • Integration mit den Schwerpunkten Schule/Kinder (Spracherwerb und Betreuung) und Unterstützungsangebote für die Migrationsbevölkerung.
 
 


Während der ersten vierjährigen Projektphase „Chance Olten Ost“ (2008-2011) fand eine grosse Zukunftskonferenz statt, in welcher die wichtigen Entwicklungsthemen aus Sicht der Bevölkerung aufgenommen wurden. Als Schlüsselprojekt ging aus der Mitwirkung das durch einen privaten Verein geführte und durch die Stadt mitfinanzierte Begegnungszentrum Cultibo hervor. Es bildet seither die Plattform für Vernetzung und Integration auf der rechten Aareseite.
Ein wichtiges, zugleich auch sehr anspruchsvolles und daher vorerst nur in Ansätzen behandeltes Anliegen der ersten Phase war die Liegenschaftenerneuerung. Die Integrale Strategie Olten Ost, die der Stadtrat im Oktober 2013 als zentrales Teilergebnis der zweiten Projektphase (2012-2015) verabschiedet hat, stellte den politischen Gremien und der Verwaltung diesbezüglich eine Gesamtsicht sowie eine langfristige Entwicklungsperspektive zur Verfügung. Die formulierten strategischen Stossrichtungen werden nun stetig in Kooperationen mit privaten Entwicklungsvorhaben weiter verfolgt.

Handlungsschwerpunkt der letzten Phase im Projet urbain Olten Ost bildete das Zentrum Bifang, also das Gebiet Tannwaldstrasse – Alte Aarauerstrasse – Bifangplatz. Zusammen mit privaten  Akteuren wurden Leitlinien und Handlungsansätze für eine Revitalisierung dieses Gebiets definiert. Zwei konkrete Vorhaben wurden umgesetzt bzw. sind noch in Arbeit: Unter dem Namen «Tattarletti – inzwischen Kulturplatz» schuf der Verein Pro Kultur Olten, initiiert durch die Stadt und unterstützt durch den Besitzer der Liegenschaft, in einem bereits seit langem leer stehenden ehemaligen Teppichgeschäft am Bifangplatz Atelierplätze und einen Ausstellungsraum. Als weitere Zwischennutzung konnte der Co-Working Space der Wirtschaftsförderung Region Olten in derselben Liegenschaft realisiert werden. Zudem soll im Sommer 2016 mit einem Versuchsbetrieb die Aufwertung der alten Aarauerstrasse zum Begegnungsraum angestrebt werden.

Olten, Dezember 2015

Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt:

http://www.projetsurbains.ch

Schlussbericht Olten Ost: "Chancen gemeinsam angepackt"

Zwischenbericht 1. Projektphase

Integrale Strategie Olten ost 2014-2021

Cultibo
 
Projekt-Revue: 15-Dez_6._Projekt-Revue_Olten_ost.pdf (1862.4 kB)