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Lebensraum an der Aare attraktivieren


Eine Promenade am Ländiweg, ein Aaresteg und ein neues, hochwassersicheres Aarebistro am Wildsauplatz: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben zwar im Oktober 2011 das Projekt ANDAARE in der Variante mit Steg mit Kosten von maximal 25,2 Mio. Franken genehmigt. Aus Kostengründen hat der Stadtrat jedoch Ende 2013 entschieden, das Projekt zu überarbeiten und zu redimensionieren. Wesentliche Teil des Projekts soll nun das Vorhaben Neuer Bahnhofplatz Olten aufnehmen.

Blick auf den Ländiweg
Blick auf den Ländiweg



Mit dem Projekt ANDAARE sollte der – unter anderem auch im Mitwirkungsverfahren „Olten 2020“ geäusserte – Wunsch vieler Oltnerinnen und Oltner nach einem attraktiveren, für alle besser zugänglichen Aareraum erfüllt werden. Die Nähe zum Wasser auf attraktiven Wegen sollte zu einem neuen Stadtraumerlebnis im Herzen von Olten führen: Das Projekt ANDAARE verbindet die malerische Altstadt mit dem betriebsamen Bahnhof und ist auch eine Visitenkarte für ankommende Bahnreisende.

Drei Pfeiler – inklusive Aaresteg

Das Projekt setzte auf drei Pfeiler: erstens eine grosszügige Aarepromenade dort, wo heute der schmale Ländiweg von der Bahnhofterrasse zur Alten Brücke führt, zweitens den Aaresteg als elegante, stützenfreie Spannbetonbrücke für eine attraktive Fussgängerverbindung zwischen Bahnhofterrasse und Amthausquai und drittens ein neues Aarebistro beim Wildsauplatz auf einer hochwassersicheren Bastion als Verweilort für das ganze Jahr mit Innen- und Aussenbewirtung.

Im Oktober 2011 wurde mit 2951 Ja- gegen 2186 Nein-Stimmen die Variante mit Steg, mit 2857 Ja- gegen 2043 Nein-Stimmen die Variante ohne Steg angenommen. Bei der Stichfrage schwang dann die Variante mit Steg mit 2853:2091 Stimmen obenaus.

Aus Kostengründen hat der Stadtrat Ende 2013 indessen entschieden, das Projekt zu überarbeiten und zu redimensionieren. Wesentliche Teile der Attraktivierung des Aareraums sollen nun im Rahmen des Projekts Neuer Bahnhofplatz aufgenommen werden. Integriert wurde beispielsweise der neue Aaresteg mit den nötigen Anschlüssen an die Bahnhofterrasse, Martin-Disteli-Unterführung und neue Velostation. Die geplante Brücke wird dem entsprechend mit 5,5 anstelle 4,0 m Breite auch für den Veloverkehr ausgelegt (Regime analog Alte Brücke). Im Projekt Bahnhofplatz sind neue Zugänge und Bezüge zur Aare enthalten, namentlich die Verlängerung der Hardegg-Unterführung und Uferaufwertung nördlich der Bahnhofbrücke mit Aufenthaltsqualität am Wasser. Die erste Etappe der urbanen Uferentwicklung wird somit aus aktuellem Anlass und aus triftigen Gründen quasi in den Perimeter Neuer Bahnhofplatz gelegt. Die spätere Weiterführung im Bereich Ländiweg und die Durchbindung der Uferbereiche für den langsamen Veloverkehr soll zwingend sichergestellt werden.