Attraktiver Lebensraum – direkt an der AareEine grosszügige Promenade am Ländiweg, ein Aaresteg und ein neues, hochwassersicheres Aarebistro am Wildsauplatz: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Olten sind am 23. Oktober 2011 dem Stadtrat gefolgt und haben das Projekt ANDAARE in der Variante mit Steg mit Kosten von maximal 25,2 Mio. Franken genehmigt. Der Baubeginn ist im Jahr 2013 vorgesehen.
Mit dem Projekt ANDAARE soll der – unter anderem auch im Mitwirkungsverfahren „Olten 2020“ geäusserte – Wunsch vieler Oltnerinnen und Oltner nach einem attraktiveren, für alle besser zugänglichen Aareraum erfüllt werden. Die Nähe zum Wasser auf attraktiven Wegen soll zu einem neuen Stadtraumerlebnis im Herzen von Olten führen: ANDAARE verbindet die malerische Altstadt mit dem betriebsamen Bahnhof und ist auch eine Visitenkarte für ankommende Bahnreisende. Drei Pfeiler – inklusive Aaresteg Das Projekt setzt auf drei Pfeiler: erstens eine grosszügige Aarepromenade dort, wo heute der schmale Ländiweg von der Bahnhofterrasse zur Alten Brücke führt, zweitens den Aaresteg als elegante, stützenfreie Spannbetonbrücke für eine attraktive Fussgängerverbindung zwischen Bahnhofterrasse und Amthausquai und drittens ein neues Aarebistro beim Wildsauplatz auf einer hochwassersicheren Bastion als Verweilort für das ganze Jahr mit Innen- und Aussenbewirtung. Am Wochenende der eidgenössischen Wahlen wären die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Stadt Olten auch aufgerufen, über das Projekt ANDAARE zu befinden. Und die teilnehmenden 49,3 Prozent der Stimmberechtigten taten ihre Meinung deutlich kund: Mit 2951 Ja- gegen 2186 Nein-Stimmen wurde die Variante mit Steg, mit 2857 Ja- gegen 2043 Nein-Stimmen die Variante ohne Steg angenommen. Bei der Stichfrage schwang dann die Variante mit Steg mit 2853:2091 Stimmen obenaus. Von einem Wurf sprach anschliessend die hocherfreute Stadtregierung, die sich in ihrer Botschaft ans Parlament für den Steg stark gemacht hatte: Neben Bahnhof Ost, Umfahrung und Fachhochschulneubau werde ANDAARE für eine auch für andere Vorhaben positive Aufbruchstimmung sorgen und zu einem echten Plus für eine breite Bevölkerung werden. Im Jahr 2012 soll nun das derzeitige Vorprojekt zu einem Bauprojekt umgearbeitet werden. Dabei sollen auch neue Erkenntnisse aus zwischenzeitlich erfolgten Überlegungen – beispielsweise zur Begrünung des Ländiwegs – einfliessen. Nach dem Durchlaufen der Bewilligungsverfahren ist ein Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte 2013 realistisch. Die Gesamtbauzeit soll auf die beiden Investitionsperioden 2011 - 2017 und 2018 - 2024 verteilt werden.
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